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Das Pumpwerk Amerikaegge ist ein Objekt auf der Route 4 «UnterWEGs – von alten zu neuen Wegen und...

Qualität Härte

Qualitätskontrolle im Labor

Die Anforderungen an die Trinkwasserqualität sind in der eidgenössischen Lebensmittelgesetzgebung beschrieben. Was heisst denn nun, das Trinkwasser ist von guter Qualität?

Trinkwasser ist einwandfrei

Das Lebensmittelbuch schreibt beim Trinkwasser vor, einwandfrei bezüglich Geschmack, Geruch und Aussehen zu sein.

Trinkwasser ist frei von Krankheitskeimen

Gemäss dem Schweizerischen Lebensmittelbuch muss Trinkwasser in mikrobieller Hinsicht genusstauglich sein. Das heisst, es muss festgelegten hygienischen und mikrobiologischen Anforderungen genügen.

Trinkwasser ist frei von schädlichen Substanzen

Ebenfalls muss das Trinkwasser die festgesetzten, strengen Toleranz- und Grenzwerte für Fremd- und Inhaltsstoffe erfüllen. Es muss in chemischer- und physikalischer Hinsicht genusstauglich sein. Moderne Analysenmethoden erlauben den Nachweis von Wasserinhaltsstoffen in extrem tiefen Konzentrationen.

 

Die Härte des Wassers

Kalk ist oft nicht nur als Gestein in der Natur vorhanden, sondern auch in gelöster Form im Wasser. Je kalkhaltiger das Wasser, desto härter ist es. Die Wasserhärte wird in französischen Härtegraden (ºfH ) gemessen. Wasser ist ein hervorragendes Lösungs- und Transportmittel. In der Natur fliesst Wasser über Steine, Schotter und durch den Untergrund. Dabei nimmt es wertvolle Mineralien auf, so auch Calciumkarbonat, besser bekannt als Kalk. Je mehr Kalk ein Wasser aufnimmt, desto härter wird es. Dies beeinträchtigt die Qualität des Wassers nicht, ja es verhilft dem Wasser gar zu einem besseren Geschmack.

Probleme können mit kalkhaltigem Wasser aber in den Hausinstallationen auftreten: Zu viel Kalk im Wasser stört dort, wo es mit alkalischen Stoffen wie Seifen in Kontakt kommt oder wenn es erhitzt, verdampft oder verdunstet wird. Dann fällt Kalk aus und bildet Kalkstein. Oft betrifft es Wassererwärmer, Waschmaschinen, Brauseköpfe und Warmwasser führende Leitungen. Dies bedeutet, dass die Haushaltsgeräte entsprechend gewartet und die Waschmitteldosierung der Wasserhärte angepasst werden muss. Das Wasser wird in der Schweiz gemäss Lebensmittelgesetz in sechs Härtestufen eingeteilt, welche in Millimol pro Liter (mmol/l - das ist die Anzahl Calcium- und Magnesium-Ionen pro Liter Wasser) oder in französischen Härtegraden (ºfH) angegeben werden:

Quelle: SVGW

Gesamthärte in ºfH Gesamthärte in mmol/l Bezeichnung  
0 bis 7 0 bis 0.7 sehr weich  
grösser 7 bis 15 grösser 0.7 bis 1.5 weich  
grösser 15 bis 25 grösser 1.5 bis 2.5 mittelhart  
grösser 25 bis 32 grösser 2.5 bis 3.2 ziemlich hart  
grösser 32 bis 42 grösser 3.2 bis 4.2 hart  
grösser als 42 grösser 4.2 sehr hart  

Die Grundwasserqualität wurde während des Langzeitpumpversuches intensiv überwacht (z.T. mit on-line Geräten). Sämtliche Analysen entsprachen den Vorschriften für einwandfreies Trinkwasser. Untersucht wurden neben den «normalen» Parameter auch allfällige Gehalte von Herbiziden, Kohlenwasserstoffen, Schwermetallen und Explosivstoffen.

Folgende Hauptparameter wurden ermittelt:

2013 unsere Werte Erfahrungswert*  
Gesamthärte 20.8-28.3 °fH < 50 °fH  
Nitrat 6-11 mg/l < 25 mg/l  
Sulfat 30-33 mg/l < 50 mg/l  
Chlorid 6-9 mg/l < 20 mg/l  
DOC 0.19-0.29 mg/l < 1 mg/l  
Sauerstoffsättigung 66% 30-100%  

*Erfahrungswert gemäss Schweizerischem Lebensmittelbuch (SLMB)

DOC = gelöster organischer Kohlenstoff